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Best Brand Practice

Sonic Chair Kameha

SONIC CHAIR

Die audiovisuelle Designinsel

Kopfhörer setzt man neuerdings nicht mehr auf, man sitzt darin. Möglich macht es der sonic chair, ein bequemer Designsessel als konzerttauglicher Klangraum. Die kurze Geschichte eines preisgekrönten Multimedia-Hightech-Möbelstücks, das nicht nur optisch weltweit für Aufsehen sorgt.

Die Sitzposition ist komfortabel, das ungewöhnliche Design des Stuhls spricht die Sinne an. Die eingelegte CD wird klanglich wunderbar wiedergegeben und auf dem integrierten Tablet ist die Sportseite der Tageszeitung lesebereit. Die Geräusche im Erdgeschoss der Stadtbibliothek dringen nur noch gedämpft ans Ohr. Entspannung. „Dieses Möbelstück ist bei unseren Kunden sehr beliebt. Und es gibt uns die Möglichkeit, unsere digitalen Medien zu präsentieren. Eine Attraktion, die Modernität in unsere Räume bringt“, sagt Elisabeth Graf, Leiterin einer Stadtbibliothek in Schwäbisch Hall.

Mondiale Resonanz. Wovon die Bibliothekarin schwärmt, ist ein sogenannter „sonic chair“. Die Idee, Lautsprecher mit einem Sitzmöbel zu verbinden, kam den Erfindern erstmals 2006. Aus ersten Versuchen mit einem Standkorb und Lautsprechern wurde rasch ein ringförmig designter Prototyp eines gepolsterten Stuhls mit professionellen Einbauverstärkern und speziell abgestimmten Lautsprecherweichen. „Wir waren von Anfang an von der Vorstellung geleitet, hervorragendes Klangerlebnis mit außergewöhnlichem Möbeldesign zu verbinden“, erinnert sich  Projektleiter Jan Stühn. Es folgte die Fertigung der ersten fünf Vorserienmodelle für die Jugendbank der Sparkasse Schwandorf, die sich davon erhoffte, neue Kunden anzuziehen. Ein voller Erfolg: Wenige Monate später hatte die Sparkasse 400 neue jugendliche Mitglieder. Als der weiterentwickelte Klangstuhl schließlich 2007 auf der Möbelmesse in Köln präsentiert wurde, war die internationale Resonanz in Presse und Fernsehen enorm. Die Entscheidung für eine Serienproduktion war gefallen.

High-Tech am Puls der Zeit. Mittlerweile stehen sonic chairs made in Germany nicht nur in Deutschland, sondern in Museen in Kanada, in Banken in Melbourne oder in einer Kinderklinik in den USA. Weltweit haben sich Museumsbetreiber, Bibliotheksleiter oder Messeaussteller vom Konzept überzeugen lassen. Ein Konzept, das technisch mit der Zeit und dem technologischen Fortschritt geht. Heutige sonic chairs verfügen über integrierte Zusatzmodule für die Verwendung digitaler Medien wie iMac, iPods, Tablet-PCs oder Virtual Reality-Brillen. Auch an der Optimierung des Klangerlebnisses wird permanent weiter gearbeitet. Was geblieben ist, ist die Grundidee: „Der sonic chair ist eine akustische Insel, die ungestörtes Hören in lauter Umgebung und audiovisuelle Präsentationen in höchster Qualität erlaubt“, so Stühn. „Und er ist ein Eye Catcher, der mit dem red dot design award, einem der weltweit bedeutendsten Designpreise ausgezeichnet wurde“, fügt Designer Holger Fritzlar hinzu. In Zukunft wollen die beiden Entwickler mit ihrem erfolgreichen Produkt weitere Absatzbranchen erobern. Immobilien bieten sich an, am Beispiel von Bürogebäuden oder Shopping Center.

PS: Warum dürfen sich künftig auch Immobilienentwickler, -betreiber und Architekten von sonic chairs einen Mehrwert für ihr Business versprechen? Mehr dazu in den kommenden Newsletters. Mehr dazu erfahren Sie bald hier. Stay tuned.

Sonic Chair Detail

Sonic Chair Ansicht

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