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VAVROVSKY HEINE MARTH RECHTSANWÄLTE

„DAS ZIEL IST DAS ZIEL“

INNERHALB VON NUR FÜNF JAHREN SIND VAVROVSKY HEINE MARTH RECHTSANWÄLTE VON EINEM FÜNFZEHN-PERSONEN-TEAM ZU EINER RUND 60 MITARBEITER STARKEN MANNSCHAFT ANGEWACHSEN UND ZÄHLEN NATIONAL WIE INTERNATIONAL ZU DEN FÜHRENDEN ÖSTERREICHISCHEN ANWALTSKANZLEIEN. INTERVIEW MIT PETER CHRISTIAN MARTH.

Die Bauarbeiten am Marina Tower am Handelskai nehmen gerade Fahrt auf. Der Wohnturm wird als ein Meilensteinprojekt der Wiener Stadtentwicklung gehandelt. Ihre Kanzlei war maßgeblich involviert.

Christian Marth: Das ist richtig. Die Projektpartnerschaft zwischen der BUWOG-Group und der WIK/IES Immobilien-Gruppe wurde unter der Federführung unserer Kanzlei realisiert. Unser Immobilien-Team war als BUWOG-Berater dabei mit zahlreichen höchst komplexen Fragestellungen und Herausforderungen betraut. Das liegt an den besonderen Umständen rund um das Großprojekt, die schon bei der Due Diligence und der Widmungsproblematik deutlich wurden. Wir waren da mit einer Reihe von Materiengesetzen intensiv befasst, wie etwa Baurecht, Wasserrecht oder sogar Luftfahrtrecht. Mit involvierten Dienstbarkeitsgebern wie der Stadt Wien, den ÖBB oder der Wasserstraßengesellschaft Via Donau kam ein weiterer komplexer Aspekt ins Spiel. Auch die Größenordnung bei der Verwertung – wir sprechen von einem Abwicklungsgeschäft für ca 500 Eigentumswohnungen, vom Einstieg bis zum Exit –war in Sachen Immobilienrecht eine besondere Aufgabestellung. Dazu kam, dass der Einstieg in das Projekt mitten in der Developmentphase erfolgte. Bei der Regelung der Partnerschaft mit der WIK/IES Immobiliengruppe waren in der Folge in zahllosen Bereichen – wie z.B. Auswahl der Projektpartner, Abstimmung zur Projektausführung, Verwertung, etc. – schnelle Entscheidungswege gefragt. Kurz gesagt: Das Projekt stellte eine enorme Herausforderung dar, die wir mit hohem Einsatz bestens gemeistert haben. Denn am Ende zählt das Ergebnis, oder mit anderen Worten: „Das Ziel ist das Ziel.“ 

Spiegelt dieses Projekt in treffender Weise die Kompetenzen Ihrer Kanzlei wieder? Wie sieht Ihr gesamtes Rechtsportfolio aus?

Marth: Das hoch komplexe Marina Tower Projekt zeigt in jedem Fall beispielhaft auf, wie breit gefächert wir gerade im Immobilienbereich aufgestellt sind. Grundsätzlich decken wir im Real Estate Transaktions-Bereich alle Assetklassen ab, sowohl im Residential- als auch im Commercial-Segment, national wie international. Wir vertreten ausländische Immobilienfonds bei Investments in Österreich, womit aufgrund besonderer heimischer Rechtslagen – etwa bei Mietrecht und Vertragsgebühren – eine intensive Aufklärungs- und Beratungsleistung einhergeht. Die Kanzlei vertritt und berät ebenso österreichische offene Immobilienfonds und hat hier eine hohe Nischenkompetenz.

Ein weiteres wesentliches Standbein haben wir im Bereich Controversy, also Konfliktprävention, Konfliktmanagement und Streitbeilegung in gerichtlichen Verfahren vor Schiedsgerichten und im Segment Alternative Konfliktlösung, insbesondere Mediation. Hier ergibt sich eine starke Verschränkung zum Immobilienbereich. Da geht es um konfliktpräventive Maßnahmen im Transaktionsstadium bis hin zu klassischen Streitfällen wie Kündigungs- und Räumungsverfahren. Besonders die „kleineren“ Themen dienen zugleich als wunderbare Ausbildungsmöglichkeit, um den Erfahrungsschatz unserer Juniors zu vergrößern, sie an schwierigere Aufgaben heranzuführen und sie für bestimmte Themen bei Vertragserrichtung zu sensibilisieren.

Wir haben zudem einen Standort in Salzburg, wo wir auf allgemeines Wirtschaftsrecht mit einem besonderen Schwerpunkt auf Sanierung, Restrukturierung, Insolvenz sowie Private Clients fokussieren.

Ich denke, durch die Kombination unserer Aufstellung im Immobilienrecht, in Konfliktlösung und im allgemeinen Wirtschaftsrecht kann man durchaus von einem Alleinstellungsmerkmal in der heimischen Kanzleienlandschaft sprechen.

Christian Marth

Christian Marth ist Partner bei Vavrovsky Heine Marth Rechtsanwälte und wird von international anerkannten Anwaltsverzeichnissen als einer der führenden österreichischen Immobilienrechtsexperten empfohlen. Er ist auf nationale und grenzüberschreitende Immobilientransaktionen, Immobilienprojektentwicklung sowie Fragen des Miet- und Maklerrechts spezialisiert. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Beratung nationaler und internationaler Immobilienfonds.

Beruflich ein Netzwerker, ist Marth auch privat mit dem „Netz“ verbunden – der gelernte Stürmer gilt als begeisterter und erfolgreicher Hobbyfußballer.